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I. Einleitung: Der Dreißigjährige Krieg

Als 1648 Kaiser Ferdinand III. (1608 – 1657) mit Frankreich in Münster und mit Schweden in Osnabrück Frieden schloss, lagen 30 lange Jahre des Krieges hinter Europa. Weite Teile des Heiligen Römischen Reiches lagen in Trümmern und mussten einen enormen Bevölkerungsrückgang verkraften.

Alles hatte am 23. Mai 1618 mit dem Prager Fenstersturz angefangen. Was als ein Aufstand der protestantischen Stände in Böhmen begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem militärischen Konflikt, in den die wichtigsten Mächte der damaligen Zeit verwickelt waren.

Auch Frankreich war ein wichtiger ‚Player‘ im Dreißigjährigen Krieg.

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I. Prolog: Die Hugenotten

Das Edikt von Nantes setzte im Jahr 1598 einen vorläufigen Schlusspunkt unter einen jahrzehntelangen Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten in Frankreich.

Die französischen Protestanten waren als „Hugenotten“ bekannt. Der Begriff „Hugenotten“ lässt sich vom französischen Wort für Eidgenossen ableiten (eygenot oder eugenots). Das ist eine Anspielung auf die Stadt Genf in der Schweiz. Von hier aus breitete sich der Calvinismus aus.

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Aufstände und Proteste sind die Konstante in der Geschichte Frankreichs.

Dramatische Ereignisse wie der Sturm auf die Bastille (1789), der Aufstand der Pariser Commune (1871), die Studentenproteste im Mai 1968 oder auch die aktuellen Demonstrationen der „Gilets Jaunes“ haben die gesellschaftliche und politische Entwicklung Frankreichs nachhaltig geprägt.

Vor allem die Französische Revolution von 1789 hat sich in das historische Gedächtnis eingeprägt.

Doch bereits 140 Jahre vor der Französischen Revolution hat ein langjähriger Aufstand Frankreich erschüttert: die Fronde.

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Der Sonnenkönig als Personifizierung des Absolutismus

Wie kein anderer Monarch verkörpert König Ludwig XIV. (1638-1715) die Regierungsform des Absolutismus.

Ob der Sonnenkönig den Ausspruch „L’État c’est moi“ tatsächlich getätigt hat, ist eher zweifelhaft.

Aber in der Tat hat Ludwig XIV. seit der Übernahme der Regierungsgeschäfte im Jahr 1661 bis zu seinem Tod die Richtung der Politik in Frankreich vorgegeben.

Jedes Gesetz ging über den Schreibtisch des Königs. Und Adel, Parlement und die Generalstände büßten an Macht ein.

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Die Wirtschaftspolitik des Merkantilismus gab es in Frankreich bereits seit dem frühen 16. Jahrhundert.

Unter König Ludwig XIV. und seinem Finanzminister Jean-Baptiste Colbert erreichte sie ihren Höhepunkt.

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Kardinal Jules Mazarin (1602-1661) gehörte zu den bedeutendsten französischen Staatsmännern des 17. Jahrhunderts. Zusammen mit Königin Anna von Österreich (1601-1666) bestimmte er lange Zeit nicht nur die Erziehung des noch unmündigen Königs Ludwig XIV., sondern auch die französische Politik.

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Maria Teresa von Spanien war die Ehefrau von Ludwig XIV. und Königin von Frankreich.

Die österreichische Prinzessin entstammte dem spanischen Königshaus.

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Heinrich IV. von Bourbon (1553-1610) regierte von 1589 bis 1610 als König von Frankreich.

Er war der Großvater von Ludwig XIV. und bestieg den französischen Thron als erster Bourbone.

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Anna von Österreich war Königin von Frankreich und Mutter von Ludwig XIV.

Sie entstammte dem Haus Habsburg.

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Ludwig XIII. regierte Frankreich von 1610 bis zu seinem Tod im Jahr 1643. Er war der Vater des berühmten Sonnenkönigs Ludwig XIV. (1638-1715).

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